VDMA: Presseinfo zur Jahrespressekonferenz - Präzisionswerkzeuge

Präzisionswerkzeuge: Positive Erwartungen nach Umsatzrückgang 2020 von 23 Prozent

Trotz großer Planungsunsicherheit ist die Branche zuversichtlich, in diesem Jahr eine deutliche Umsatzsteigerung erzielen zu können. 

Frankfurt, 26. Januar 2021 - „Die deutschen Präzisionswerkzeuge-Hersteller mussten 2020 einen Umsatzrückgang von 23 Prozent hinnehmen“, teilte Stefan Zecha, Vorsitzender des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA bei der heutigen Online-Pressekonferenz mit und ergänzte: „Trotz aller Unwägbarkeiten sind wir zuversichtlich, in diesem Jahr einen Produktionswert von rund 9,4 Milliarden Euro erreichen zu können.“

Corona kam als Brandbeschleuniger auf das bereits seit 2019 lodernde Feuer einer Krise in wichtigen Kundensegmenten, wie der Automobilindustrie und dem Maschinenbau. Zecha: „Allerdings hat uns gerade im vergangenen Jahr gerettet, dass unsere Kunden mit neuen Werkzeugkonzepten Produktivitätsgewinne ohne große Investitionen realisieren können.“ Entsprechend mager fiel dafür das Erstausrüstungsgeschäft 2020 aus. Die exportlastige Branche konnte lediglich auf dem chinesischen Markt größere Verluste verhindern. In allen anderen Ländern inklusive dem Heimatmarkt ging das Geschäft stark zurück.

Nach Aussage verschiedener Unternehmen ist seit November wieder ein positiver Trend bei den Aufträgen zu spüren. Das macht die Werkzeughersteller zuversichtlich, dass sich der Investitionsknoten in absehbarer Zeit löst.Corona kam als Brandbeschleuniger auf das bereits seit 2019 lodernde Feuer einer Krise in wichtigen Kundensegmenten, wie der Automobilindustrie und dem Maschinenbau. Zecha: „Allerdings hat uns gerade im vergangenen Jahr gerettet, dass unsere Kunden mit neuen Werkzeugkonzepten Produktivitätsgewinne ohne große Investitionen realisieren können.“ Entsprechend mager fiel dafür das Erstausrüstungsgeschäft 2020 aus. Die exportlastige Branche konnte lediglich auf dem chinesischen Markt größere Verluste verhindern. In allen anderen Ländern inklusive dem Heimatmarkt ging das Geschäft stark zurück. Nach Aussage verschiedener Unternehmen ist seit November wieder ein positiver Trend bei den Aufträgen zu spüren. Das macht die Werkzeughersteller zuversichtlich, dass sich der Investitionsknoten in absehbarer Zeit löst.

Die größte Herausforderung für das sehr beratungsintensive Geschäft mit Präzisionswerkzeugen war der pandemiebedingte Wegfall von Kundenbesuchen und Präsenzmessen. „Deshalb wurden die neuen digitalen Wissenstransfer- und Kontaktbörsen, wie das Innovationsforum Präzisionswerkzeuge - IFP 2020 der Partner GFE Schmalkalden und VDMA Präzisionswerkzeuge oder die METAV Websessions von Kunden wie Herstellern dankbar angenommen,“ sagte Zecha.

Beim Thema Home-Office zeigte sich Zecha irritiert. Denn die Branche leiste mit intelligenten, aber aufwendigen Hygienekonzepten in der Fertigung und mit Home-Office Lösungen bei den Büroarbeitsplätzen selbstverständlich ihren Beitrag für den Gesundheitsschutz ihrer Belegschaften. Zecha: „Der Versuch einen allgemeinen gesetzlichen Anspruch auf Home-Office jetzt durch die Hintertür mit Hilfe des Arbeitsschutzes durchzusetzen, halten wir für einen Angriff auf die betrieblichen und unternehmerischen Freiheiten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.“

Der VDMA Werkzeugbau wirbt 2021 für eine faire Partnerschaft entlang der Wertschöpfungsketten zur erfolgreichen Überwindung der Krise im Rahmen seiner Interview-Serie zur Fairness-Initiative F+. Auf der Moulding Expo vom 08. bis 11. Juni 2021 beteiligt sich der VDMA Präzisionswerkzeuge mit Vorträgen an den Thementagen und setzt am Freitag einen Schwerpunkt für die Produktionstechnik. Für den 10. und 11. November 2021 ist die 14. Schmalkalder Werkzeugtagung als Präsenzveranstaltung geplant.

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